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AKS-Preis Gute Sprachlehre an Hochschulen

Ausschreibung 2020

Diese Ausschreibung enthält Updates (rot markiert) hinsichtlich der zugelassenen Konzepte und der Bewerbungsfrist (Fristverlängerung).

Die Ständige Kommission des AKS freut sich, für das Jahr 2020 zum zweiten Mal den Preis für Gute Sprachlehre an Hochschulen in drei Kategorien ausschreiben zu können. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Einzelpersonen oder Lehrteams, die an einer dem AKS angeschlossenen Hochschule unter­richten – ob als Angestellte oder als Lehrbeauftragte.

Ziele des Preises sind – neben einer positiven Motivationswirkung – vor allem:

Somit sollen in guter AKS-Tradition auch die Professionalisierung von Sprachlehrkräften gestärkt sowie die Qualitätskriterien unser aller Arbeit geschärft und noch transparenter gemacht werden.

Ausgezeichnet werden sollen Lehrende, die in inhaltlicher, struktureller, didaktischer oder methodischer Hinsicht besonders innovative, effektive oder auf andere Weise beispielhafte Lehrkonzepte realisiert haben. Eine solche Lehre kann verschiedene Formen des sprachlichen Lernens oder der Vermittlung von Sprache umfassen, wie z. B. Semesterkurse, Pro­jekte, Blended LearningCoaching u. v. m. Thematisch sind auch in der zwei­ten Ausgabe des Preises Bewer­bungen in folgenden Kategorien möglich:

A   Förderung von Handlungsorientierung und Praxisbezug

Lehrangebote und ‑konzepte zur zielorientierten Aktivierung sprachlichen Wissens und Förderung konkreter sprachlicher Handlungen und Anwendungen 

B   Innovative Medien und Medienformate für das Sprachenlernen

Lehrangebote und ‑konzepte zum Einsatz von auditiven, visuellen und weiteren digitalen Medien, online wie offline – mit Fokus auf dem sprachlichen Mehrwert

C   Hochschulspezifische und fachbezogene Sprachlern-Konzepte

Lehrangebote und ‑konzepte zur studienbezogenen bzw. studierbefähigenden Sprachaus­bildung, wie sie nur an und für Hochschulen geleistet werden kann.

Es werden also drei Einzelpreise verliehen; die Verlage Cornelsen, Hueber und Klett stiften dankenswerterweise jeweils eine Prämie von 600 Euro für die drei Teilpreise.

Zu den Bewerbungsmodalitäten

Eine Bewerbung um bzw. ein Vorschlag für den AKS-Preis für Gute Lehre an Hochschulen ist auf folgenden Wegen möglich:

Die vorgeschlagenen Konzepte sollen nicht älter als drei Semester sein; d. h. ihre letzte Anwendung soll nicht weiter zurückliegen als Sommer­semester 2018.

[Update vom 07.01.2020]
Eine Neubewerbung mit einem Lehrkonzept, dass schon für den Lehrpreis 2018 eingereicht wurde, ist dann möglich, wenn dieses seitdem substanziell und darstellbar weiterentwickelt oder erweitert wurde.
[Ende des Updates]

Anmeldung der Bewerbung

Die Bewerbungen werden über das Online-Formular des AKS [1] mit den wesent­lichen Eckdaten (Institution, Lernformat, Sprache, Themenbereich, Zielgruppe etc.) ge­meldet.

Konzeptbeschreibung

Laden Sie bitte mit der Online-Anmeldung eine Beschreibung des Lehr‑/Lernkonzepts von max. drei Seiten hoch und fügen Sie dieser möglichst weitere Dokumente bei, die den Erfolg des Konzepts belegen: Evaluationen, Statistiken, kurze Audio- oder Video-Testimonials, Mitschnitte o. ä. – bitte keine weiteren Inhalte zum Konzept selbst!

Zeitplan

[Update vom 07.01.2020]
Bewerbungen bzw. Vorschläge für den Lehrpreis können bis einschließlich 15. Januar 2020 (23:00 Uhr) einge­reicht werden.
[Ende des Updates]

Wie bei der ersten Ausgabe, findet die Verleihung des AKS-Preises für Gute Sprachlehre an Hochschulen wieder in feierlichem Rahmen auf der AKS-Tagung statt (5.-7. März 2020, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder).

Die Jury

Die Entscheidung zur Vergabe wird von einer Jury aus erfahrenen Fremdsprachen-Expertinnen und -Experten getroffen. Es wird zuverlässig Sorge getragen, dass sich die Zugehörigkeit zu einem der affiliierten Sprachenzentren für eine Bewerbung weder positiv noch negativ auswirkt:

Nicola Jordan, Zentrum für Fremdsprachenausbildung, Ruhr-Universität Bochum
Dr. Gunter Lorenz, Sprachenzentrum der FAU Erlangen-Nürnberg (Jury-Vorsitz)
Dr. Elke Rößler, ZE Sprachenzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Andrea Schilling, Sprachenzentrum der WWU Münster
Dr. Klaus Schwienhorst, Fachsprachenzentrum der Leibniz-Universität Hannover

Die Ständige Kommission des AKS würde sich freuen, wenn möglichst viele Mitglieds­institutionen den Preis bei Studierenden und Lehrenden bekannt machen, preis­würdige Konzepte intern diskutieren und geeignete Kandida­tinnen und Kandi­daten nominieren würden. So kann der Preis seine belebende Wirkung sowohl inner­halb der eigenen Institution wie auch im größeren Kreis der Sprachenzentren entfalten.

Vielen Dank an die Sponsoren der drei Teilpreise: