Handlungsorientiert Prüfen – aber wie?

Titel der Fortbildung Handlungsorientiert Prüfen – aber wie?
Inhalt/Lernziele Handlungsorientierung als Grundlage der Curriculumentwicklung sowie als leitendes Prinzip der Unterrichtsgestaltung hat sich in den letzten Jahren auch in der Fremdsprachenausbildung an den Hochschulen etabliert. Damit Handlungsorientierung aber nicht heiße Luft im Klassenzimmer bleibt, sondern auch konsequent zu Ende gedacht wird, sollte auch die den Unterricht abschließende Überprüfung und Bewertung diese Orientierung widerspiegeln, d.h. handlungsorientiert konzipiert sein.

 

Während des Workshops werden folgende Themen gemeinsam erarbeitet und dabei die Fragen beantwortet:

  • Warum Handlungsorientierung als Grundlage des Testens?

Wir führen eine SWOT-Analyse des handlungsorientierten Ansatzes in der Didaktik der hochschulspezifischen Fremdsprachenausbildung durch.

  • Was sind die Bestandteile einer handlungsorientierten Testaufgabe?

Wir lernen Dimensionen einer handlungsorientierten (Test)Aufgabe kennen und analysieren sie unter Berücksichtigung sprachen- sowie niveauspezifischer Aspekte.

  • Was ist bei der Erstellung bzw. Optimierung einer Testaufgabe zu beachten?

Wir identifizieren und erproben unterschiedliche Arbeitsschritte, die zu einer gelungenen Testaufgabe führen, und setzen GeR-basierte Checklisten ein, um unsere Vorgehensweise zu evaluieren.

  • Wie werden Leistungen beurteilt?

Wir reflektieren mögliche Bewertungskriterien sowie ihre Gewichtung und entwickeln eigene Raster für die Bewertung der produktiven Teilkompetenzen.

  • Wie ist handlungsorientiertes Prüfen (überhaupt) zu „stemmen“?

Wir diskutieren Ansprüche an Durchführbarkeit und Auswertbarkeit und reflektieren auf diese Weise die Testgütekriterien, die bei der Konzeption handlungsorientierter Prüfungen zu berücksichtigen sind.

Referentin Anna Soltyska
Zentrum für Fremdsprachenausbildung
Ruhr-Universität Bochum
Datum, Uhrzeit Freitag, 09.09.2016, 9-18 Uhr
Arbeitseinheiten 8
Themenbereich C