6. Bremer Symposion zum Sprachenlernen und -lehren

Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen – wie gehen wir mit seinen Lücken um?

Freitag, 24. Februar bis Samstag, 25. Februar 2017 an der Universität Bremen

Curriculumentwicklung, Beurteilung von sprachlichen Leistungen, Materialerarbeitung, Bildungsstandards – der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen gilt seit nunmehr 15 Jahren als etablierter Rahmen, um Orientierung und Anregung für unterschiedliche Kontexte des Lernens und Lehrens von Fremdsprachen zu geben.
In der Praxis haben sich jedoch auch Grenzen der Anwendbarkeit des GER gezeigt, und es gibt Aspekte, die der GER in seinen vorliegenden Skalen und theoretischen Ausführungen bisher nicht (ausreichend) berücksichtigt, wie z.B. die Spezifika der hochschulbezogenen Sprachlehre. Die Grenzen und Lücken müssen für eine konstruktive Weiterentwicklung diskutiert werden sowohl auf der praxisorientierten Ebene als auch in Bezug auf seine theoretische Fundierung.
Das 6. Bremer Symposion möchte eine Plattform bieten, mögliche Lösungsansätze des Umgangs mit den Grenzen und Lücken des GER vorzustellen. Mögliche Schwerpunkte können beispielsweise auf Handlungsorientierung, Umgang mit Heterogenität, Mehrsprachigkeit, Interkulturalität oder Lernerautonomie liegen. Dazu können empirische, praktische oder theoretische Ansätze präsentiert und diskutiert werden.

Weitere Informationen zur Tagung und ein Formular zur Einreichung von Beiträgen finden Sie unter: www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/symposion